Stopp sechzehn: Bali

Anika hat schon vor unserer Reise von Bali gesprochen, und nun können wir uns von der Insel, die als Touristenhauptanlaufstelle gilt selbst ein Bild machen. Nach 1,5 Std im Flugzeug waren wir endlich da. Wir suchten Zuerst nach unserem Gepäck und bemerkten, dass wir erst an der 40 Meter Menschenschlange anstehen dürfen um unseren Pass vorzuzeigen. Nach einer Stunde könnten wir dann unser Gepäck holen, welches wahrscheinlich schon einige Runden auf dem Beförderungsband verbracht hat. 

Da wir wie lausige Backpacker aussahen und unter 40 Jahre alt waren, wurden wir durch einen anderen Security Check beim Zoll geführt. Die Vermutung lag nahe, dass wir Substanzen mit uns führen oder ähnliches. Aber wir waren clean und musste nichts an Gepäck den Beamten zeigen. Wir lernten bei unserer Denpasar Flughafendurchreise eine deutsche Familie kennen und stellten fest, dass wir in die Gleiche Stadt müssen: Ubud! 

Wir teilten uns ein günstiges Taxi und umgingen der Taxi Mafia, die auf Bali ihr Unwesen treibt und unterstützen somit die Locals. Kleiner Tipp für alle Bali Reisenden: geht aus dem Flughafen geradezu heraus sucht via Maps wo das „Wana Kubu Homestay“ ist und fragt die Rezeption ob sie Zeit haben euch zu fahren oder ordert ein Go-car oder Uber Taxi. Um nach Ubud zu fahren gebt nie mehr als 300000 IDR aus. 

Nach einer 1,5 Std Taxifahrt zwischen Rollerchaos und Taxifahrern fiel uns auf, dass wir die Qualität der Straßen sehr genossen, die Hinduistischen / Balinesischen Tempel an den Straßenseiten und die prächtige Natur sehr genossen. Die Vorfreude stieg, gerade weil unsere alte Freundin sammt Ihren Eltern auf ein Wiedersehen mit uns warteten. Am vereinbarten Treffpunkt feierten wir uns mit einem kühlen Glas Bier. Da die Familie ein privat Resort im Vorhinein gebucht hatte (jeder kennt die Firma), luden sie uns ein, diese Unterkunft mit Ihnen zu teilen. Was ein tolles Angebot und wir dachten wir müssen wieder in einer Mottenhöhle schlafen. 

Wir kamen also nach Sonnenuntergang an der Unterkunft an und planten den nächsten Tag um Schlussendlich in unser Schlafgemach einzukehren. Wir dachte. Wir schauen nicht richtig, wir öffneten die wunderschöne geschnitzte massive Holzpforte zu unserem Zimmer und nahmen den zarten Duft eines Räucherstäbchens wahr. Und sahen das liebevoll hergerichtete Zimmer mit dem Queensizebett. Überglücklich schliefen wir  ein und beim Aufwachen würden wir unserem Glück noch mehr Bewusst. Der Ausblick war gigantisch und das sanfte Wassersprudeln aus der Nähe sagte uns, dass dort ein Pool sein müsste. Wir gingen also Baden und starteten den Tag mit einem breiten Grinsen. 

Gegen 10 Uhr machten wir uns alle auf unsere gemieteten Roller und erkundeten die Insel. Ubud ist wirklich sehr schön. Überall Regenwald, Reisfelder, Tempel und hier und da kleine Überraschungen. 

Selbst die vielen Touristen sollten uns nicht stören, Bali ist einfach soo viel anders als der Rest Indonesiens. Wir fühlten uns sehr wohl. Dies bestätigte sich auch die folgende Woche. Wir verließen das Familienglück, um unseren verrückten Amerikaner zufälligerweise in Cenggu zu treffen, was zwei Stunden entfernt liegt. Auch er bot uns an in der Villa, die er mit anderen Backpackern gemietet hat, zu nächtigen. Somit trafen tolle Leute zusammen, die gut miteinander harmonierten. Leider verletze Chris sich bei einem Fehltritt auf eine Holzlatte den Fuß und war außer Gefecht gesetzt. 

Nach drei Tagen auskurieren, trauten wir uns, uns Richtung Süd Kuta auf Bali aufzumachen. Wir verabschiedeten unsere neuen Freunde aus den Niederlanden am Flughafen und führen noch ca. Eine Stunde bis zu unserer Unterkunft, die direkt am Meer lag und nur 18€ pro Nacht inkl Frühstück kostete.

Perfekter Ort um eine Surflektion zu machen, jedoch mit Chris Fuß ging das nicht und die Wellen machen einfach zu krassen Eindruck auf Anika, sodass sie sich gegen einen billigen Surfkurs entschied. Nicht desto trotz hatten wir eine schöne Zeit und verbrachten einen kompletten Tag wieder mit unserer Jenny und Familie die eine Bucht weiter ihr Hotel gebucht hatten. Nein das war kein Zufall 🙂

Hier einiges Eindrücke von Süd Kuta:

 

Ab 16 Uhr machten wir uns auf um irgendwie ein Günstiges Taxi in der Uber freien Zone zu finden. Fazit: unmöglich… außerdem mit unmöglichen Preisen… sollten wir wirklich wie eine Zitrone auf die letzten Meter ausgequetscht werden? Nein ein Pärchen von der Insel Java kam mit ihrem kleinen Auto an uns vorbei und wir konnten unsere Story erzählen und wurden mitgenommen. Sie waren auf dem Weg zum Fischmarkt In der Nähe des Flughafens. Das ließen wir uns nicht entgehen und gingen mit Ihnen. 

Nach einer Nacht im Wanna Kubu Homestay waren wir innerhalb von 10 Minuten am Flughafen und konnten unser Gepäck einchecken. Ganz unverhofft ging es per Flieger nämlich nach Australien, diesmal konnte Anika eine Freundin besuchen, Julia, die kürzlich nach Brisbane gezogen ist. 

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