Indonesien – Komodo Inseln

Komodo Family Tour

Auf dem Weg zum Tour Office fiel uns deutlich auf, dass an der Stadt Labuan Bajo mal gar nichts sehenswert ist und wir freuten uns auf unseren zweitägigen Ausflug mit dem Schiffchen. Alles verlief nach Plan, diesmal war Kaffee, Tee und Kuchen an Board und die Boardcrew hat auch gekocht für die 11 Gäste, die alle gekommen waren um die Komodo Varane zu sehen. Zum Glücke waren wir eine gemischte Truppe, bestehend aus Engländern, Ungarn, Deutschen und Japanern. 

Die berühmten Komodo Varane wartete. schon auf uns, nach zwei Stunden Fahrt übers glasklare Wasser und Aussicht auf Inselgruppen, kamen wir nach Rinca, eine der zwei Inseln die Komodo Varane vorzeigen können. Kurz vor dem Nationalparkeingang sahen wir die ersten exotischen Bewohner und bald darauf trafen wir auf die Dinosaurierartigen Echsen. Der Tourguide konnte uns viele Details erzählen und ist quasi mit den Tieren groß geworden, da er auf Rinca geboren wurde. Tolle Erfahrung! 

Danach ging es nach Komodo, die größte Insel vom Nationalpark, hier sahen wir nur wenige Komodo Varane, daran ist auch unser straffer Zeitplan schuld und die schlechte Laune der jungen Schiffsbesatzung (16-19 Jahre alt). 

Bis zur Bucht, in der wir nächtigen sollten, war es nur eine kurze Fahrt. Wir ließen den Abend mit traditionellem Essen (gebratener Reis, Frittierte Hähnchen Snacks und Gemüse Suppe), Bier und guten Gesprächen ausklingen.

Die Engländer und wir zwei waren die letzten, die bei Mondschein zu Bett gingen. Anni war jedoch die einzige die den Wal entdeckte der auf Planktonsuche war. Vor lauter staunen konnte sie nicht so leicht in den Schlaf fallen. Wir waren auch die Ersten, die am nächsten Tag erwachten, und sahen den Sonnenaufgang.

Es ging weiter nach Padar Island, eine Insel mit Aussichtsgarantie. 

Danach schwammen wir mit den großen friedwilligen Manta Rochen. Irres Gefühl, erstens: einfach so in die Tiefen des Meeres zu springen, während man von oben nur einen riesigen sich bewegenden Schatten im Wasser schwimmen sieht und zweitens weil sie soo viel eleganter und wunderschön im Wasser sind. Dagegen waren die wild umherfuchtelnden Touris an der Wasseroberfläche wie Wespen im Wasser. 

Völlig Baff und erstaunt und zeitgleich fix und fertig von der schnorchlerei schipperten wir dem letzten Ausflugziel entgegen, welches nur ein Schorchelspot war, der nicht benennenswert war. 

Im Hafen von Labuan Bajo angekommen, hatte Chris leichtes Fieber, welches stündlich anstieg. Da wir im Dengue und Malaria Gebiet unterwegs waren, waren wir sehr besorgt. Gegen Acht Uhr abends lag er dann zum Checkup im örtlichen Krankenhaus, und bekam Paracetamol und Bettruhe verordnet. Nach zwei Tagen sollten wir wiederkommen, falls das Fieber nicht weggeht. Glücklicherweise war das der Fall und wir konnten nach zwei Tagen Ruhe weiterziehen.

 

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