Siebter Stopp – Taishan (Shandong)

Unser nächstes Ziel war der Taishan in der Provinz Shandong, einer der heiligen Berge Chinas. Wir verpassten unseren Zug am völlig überlaufenen Pekinger Hauptbahnhof und kamen so zu dem Erlebnis, wie es ist, sieben Stunden ohne Bett oder Sitzplatz Zug zu fahren. Das heißt, auf dem Rucksack sitzen, neben den Wanderarbeitern mit ihrem großen Gepäck. Angekommen in Taishan, fuhren wir per Taxi zum bereits gebuchten Hostel, welches in super Lage am Fuße des Berges war. Wir erfuhren, dass der Berg quasi 24 Stunden offen hat und dass der Sonnenaufgang auf der Bergspitze  das Hauptziel der Besucher hier sei. Also buchten wir uns ein Hotelzimmer am Gipfel für die nächste Nacht und begannen den Aufstieg tagsdarauf am Nachmittag.

9 steile Kilometer bestehend aus 7000 Stufen bei 36 Grad erwarteten uns. Wir brauchten 5 Stunden dafür. Die Aussicht und die Natur und der Sonnenuntergang entlohnen uns dafür.

Der Sonnenaufgang sollte gegen 4Uhr 50 sein also gingen wir früh schlafen. Über Nacht wurde es kalt und so mieteten wir uns zwei Chinesische Militärjacken (Einheitsgrösse XXL) am Morgen und gingen zur Aussichtsplattform.

Nur meinte es das Wetter nicht so gut mit uns, ausser Windböen, Nebel und leichtem Regen bekamen wir nichts zu Gesicht. Zum Abstieg wählten wir die Seilbahn (Made in Switzerland) und verbrachten den Abend mit einem Spaziergang am Fuße des Taishan. 

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