Sechster Stopp Shijiazhuang und Beijing – China

Am Sonntag den 17.06.2018 kamen wir nach Shijiazhuang (3Std entfernt von Peking). Es ist eine Kleinstadt mit nur 10 Millionen Einwohnern. Wāre doch gelacht wenn man da nicht zurecht kommt. Gleich am Bahnhof gab es ein Wiedersehen. Da Chris vor 8 Jahren zum Arbeiten nach China gegangen ist, wurden wir herzlichst begrüßt. 

Mr. Zai so nennt sich sein Kumpel, der sich extra für uns freigekommen hat. Wir führen zu unserer exklusiven Unterkunft, zu Mam, seiner Mutter. Sie lud uns ein am Tisch Platz zu nehmen, ganz klassisch klassisch hielt sie ihre chinesische Teezeremonie für uns. Ein guter kultureller Start, nun realisierten wir langsam dass wir in China sind. Dazu beigetragen hat auch, dass im Fernsehen Brad Pitt plötzlich chinesisch spricht … obwohl uns das eher belustigt hat. Haha. An den folgenden Tagen, hatte Anni drei Probestunden bei drei verschiedenen Ärzten die traditionelle chinesische Medizin praktizieren. Sie entschied sich letztendlich für ein 77. jährigem topfitten Therapeuten, der auch viel manuell arbeitet.  

Nach einer Woche, ging es dann jedoch nach Peking ( Beijing). Dort angekommen, erwartete uns ein weiterer Kumpel von früher. Er heißt auch Chris und ist gebürtiger Engländer. Die Jungs zelebrierten ihr Wiedersehen und erzählten lustige Geschichten von früher.

Anni bekam Bescheid, dass sie bereits am Sonntag für einen halben Tag einer Ärztin während ihrer Arbeit zuschauen konnte. Also war für Samstag Sightseeing angesagt, wir besuchten den berühmten Tian An Men Platz, auf dem noch heute große Paraden gehalten werden und den Eingang zur verbotenen Stadt offenbaren (Tor des himmlischen Friedens). Da es sehr heiss war entschieden wir uns für den Zhongshan Park (direkt vor der verbotenen Stadt gelegen). Durchquert man die Tore, erfährt man eine himmlische Stille… plötzlich sind keine Autogeröusche zu hören, sondern man hört Vöglein Zwitschern, Grillen zirpen und ansonsten nimmt man nur eine Stille wahr, die fast schon auf die Ohren drückt. 

Alle Gärten in Beijing lohnen sich für einen Besuch oder für eine Sporteinheit. Tolle Dinge kann man dort erleben, tollen Menschen begegnet man dort.

Am Abend fuhren wir zu Chris ehemaligem Arbeitsplatz. Alles war super erreichbar mit dem Perfekt ausgebauten U-bahn Netz. 

Während Anika also ihre Studienzeit mit der Doktorin für chinesische traditionelle Medizin für 16 Tage verbrachte, fuhr Christian für eine Woche einen weiteren Freund besuchen, der vor 5 Tagen frisch zum zweiten Mal Vater geworden ist. Wir haben uns nur am Wochenende gesehen, danach bekam er die Bestätigung, dass er als freiwilliger Helfer in ein sehr bekanntes buddhistisches Kloster Nähe Bejings gehen konnte. Er hatte die Ehre dort bei der deutschen Übersetzung der Schriften mitzuhelfen. 

Wir beide hatten eine prägende Zeit in den zwei Wochen und haben die Zeit wunderbar nutzen können. Voll von neuen Eindrücken und interessanten Geschichten, verbrachten wir die übrige Zeit damit der kaiserlichen Sommerpalast und die große chinesische Mauer zu sehen. Beide Sehenswürdigkeiten sind rund 1,5 Stunden von Beijing entfernt und lohnen sich zu 100%. 

Hier einige Eindrücke: